Haltbarkeit und Pflege von Weidenzäunen

Weiden- und Haselnusszäune fühlen sich grundsätzlich im Schatten wohler als in der prallen Sonne. 

Indem Sie von Anfang an Holzöl auftragen, halten Sie die die Rinde und das Geflecht geschmeidig. 

Die Rinde der Weiden- und Haselruten ist ein natürlicher Schutz gegen Witterungseinflüsse, daher sollte man dafür sorgen, dass sie nicht austrocknet, spröde wird und sich abschält. Weidenruten sind flexibel, leicht und faserig. Haselnussholz ist grundsätzlich härter und robuster, die Ruten stärker.

Besser als eine Lasur schützt Holzöl, weil es in das Holz eindringt. Es frischt die Farbe auf, ist wasserabweisend und schützt vor schädigender UV-Strahlung.

Starke Verschmutzungen entfernt man mit einer Bürste und ggf. mit einem biologischen Holzreiniger.

Die Lebensdauer eines Holzzauns kann stark variieren. Sie ist abhängig von Einbausituation, Standort und Pflege und liegt bei 5-10 Jahren. Sie lässt sich verlängern durch regelmäßige Reinigung und Pflege mit Holzöl.

Flechtzäune aus Hasel oder Weide eignen sich auch prima zum beranken mit Kletterpflanzen. Sie schützen das Holz vor Sonne und bilden einen natürlichen Schutz.

Trockenes Holz ist lange haltbar, aber unelastisch und brüchig. Um das Flechtmaterial für Naturzäune biegsam zu machen, werden die Ruten frisch verarbeitet, oder vor dem Flechten in Wasser eingeweicht. Feuchtigkeit hält auch das Zaungeflecht elastisch. Ständige Nässe dagegen weicht jedes Holz auf. Achten Sie deshalb darauf, dass Ihr Flechtzaun nicht auf dem Boden aufliegt oder gar in die Erde versenkt ist.

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